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Suzuki-B-King-Trophy: Erster Auftritt in Oschersleben PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, 14. Mai 2012 um 00:00

Die B-King-Trophy von Suzuki war in Schleiz beim SMR-Auftakt nicht am Start.

Die Helden auf ihren schweren 1400er-Vierzylindern mit satten 200 PS feiern ihren Saisonauftakt beim «Let's wetz»-Suzuki-Festival auf dem Hockenheimring am Wochenende vom 18./19. Mai.

Gemäss Cup-Organisator und Mitstreiter Roland Müntener werden 2012 eventuell einige Fahrer mehr am Start stehen.


Im Rahmen der SMR-Meisterschaft werden die GSX-R 1400-Ungetüme erstmals vom 31. Mai bis 3. Juni in Oscherleben/D an den Start rollen.

 
Bremerhavener Fischereihafen - Rennen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, 07. Mai 2012 um 00:00
German Road Racing 2012

55. Int. Bremerhavener Fischereihafen - Rennen vom 27.05. - 28.05.2012

http://www.fischereihafen-rennen.de/files/DINlang_vorn.jpghttp://www.fischereihafen-rennen.de/files/DINlang_hin.jpg

Fahrerlisten 2012

Klasse 1 - Fischtown SB Open2012

Startnummer 30
Adi Wohlwend
Suzuki B-King, Bj. 2010

 

Wir wünschen dem Adi ein cooles Rennen ;)

 
Schleiz: 27. bis 29. April 2012 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, 03. April 2012 um 00:00

Die Suzuki B-King-Trophy war in Schleiz nicht am Start.

Die Helden auf ihren schweren 1400er-Vierzylindern mit satten 200 PS feiern ihren Saisonauftakt beim Let's wetz-Festival auf dem Hockenheimring (18./19. Mai).

Im Rahmen der SMR-Meisterschaft werden sie ihre GSX-R 1400-Ungetüme erstmals vom 31. Mai bis 3. Juni in Oscherleben an den Start rollen.



Superstock 1000: Nervöse Favoriten

Titelverteidiger Horst Saiger (1, Kawasaki) und SMR-Neusteinsteiger Marc Wildisen (14, BMW) begannen die SMR-Saison 2012 ein paar Hundertstelsekunden zu flink und bekamen im ersten Rennen beide wegen Frühstarts eine 20-Sekundenstrafe aufgebrummt. Lorenz Sennhauser (7, BMW) profitierte und holte sich die vollePunktzahl.  Das zweite Rennen entschied Saiger knapp vor  Wildisen knapp für sich,Sennhauser wurde Dritter und ist damit Gesamtleader.

 

 

 

Sennhauser: Nur zu 80% fit

Vizemeister Lorenz Sennhauser (32, Nummer 7), der mit seinem ASR-Team für 2012 von Kawasaki zu BMW gewechselt hat, reiste mit einem Handicap zum Saisonauftakt nach Schleiz. Sennhauser war anfangs März beim Skifahren auf einer Eisplatte ausgerutscht und hatte sich einen Beckenring- und einen Oberarmbruch zugezogen. „Dumm gelaufen“,berzählte Sennhauser in Schleiz. „Ich bin zwar wiederbeinigermassen fit, aber mehr als 80% meiner üblichen Leistungsfähigkeit bringe ich nicht. Ich konnte nicht trainieren und kann den rechten Arm noch nicht über Schulterhöhe heben. Auch die Schmerzen sind nicht ganz ohne, aber Schmerzmittel nehme ich grundsätzlich nicht. Bis Oschersleben hoffe ich, wieder richtig fit zu sein.“ Dennoch nahm Sennhauser bereits am zweiten April-Wochenende zusammen mit seinem Teamkollegen Chris Burri(600er-Vizemeister 2011) am 1000 km-Rennen von Hockenheim teil – und gewann.

Saiger: SMR, Endurance-WM – und Strassenrennen

Meister Horst Saiger (Nummer 1), der Kawasaki treu geblieben ist und sich die Titelverteidigung zum Ziel gesetzt, will nach Schleiz erstmals beim berüchtigten Northwest 200-Strassenrennen in Irland an den Start gehen. „Ich bin schon mehrmals in Macao und auf andern Strassenkursen gefahren. Ich weiss, was da auf mich zukommt.“ Saiger wird 2012 auch wie in den Vorjahren im Kawasaki Endurance-WM-Team von Hanspeter Bolliger fahren. Wildisen: Zwei Motorschäden

 

 

 

Titel-Mitfavorit Marc Wildisen
(BMW, Nummer 14), der 2012 nach dem Supersport-600-Titel 2006 auch die Krone in der Topklasse will, kam mit praktisch null Testkilometern nach Schleiz. „Wir haben in der Vorsaison zwei kapitale Motorschäden an der brandneuen S 1000 RR gehabt, in Valencia nach 10 Runden, auf dem Lausitzring nach 2 Runden. BMW hat sich aber sehr kulant verhalten und die Kosten dafür übernommen. Ein allzu grosser Nachteil sollte das Trainingsmanko nicht, denn ich kenne die BMW aus meinem IDM-Vorjahr gut. Es hat hier im Training in Schleiz viel Verkehr gehabt, aber wir kamen gut vorwärts, was die Pole-Position bewies.“ Burri: „Es fehlt noch überall“

 

600er-Vizemeister Chris Burri (Nummer 34), Teamkollege von Lorenz Sennhauser und 2012 erstmals in der 1000er-Klasse dabei, fehlen „noch 1 bis 2 Sekunden“ auf die Spitze. „Ich will nichts erzwingen“, erklärt der ASR-BMW-Pilot, „2012 ist für mich ein Lernjahr. Ich habe bei den Dunlop-Tests in Valencia und Albacete viel gelernt. Ich bin glücklicherweise bisher sturzfrei geblieben und taste mich Schritt um Schritt nach vorn. Die Top-5 bis Ende Jahr sind das Ziel. Wenn ich ab und zu in Podestnähe oder gar drauf bin, umso besser.“

1. Lauf: Sennhauser im Glück
Der Sieg im ersten Rennen ging überraschend an den verletzten Lorenz Sennhauser. Der angeschlagene BMW-Pilot konnte zwar dem Duo Marc Wildisen/Horst Saiger nicht folgen, aber die beiden wurden wegen Frühstarts mit je 20 Sekunden Zeitstrafe belegt. „Eine klare Sache“, gestand Wildisen, „ich habe zu früh gezuckt, die Ampel blieb relativ lange auf Rot. Offenbar habe ich Horst auch dazu verleitet. Im Rennen konnte er mit mir mithalten, weil ich hinten verwachst hatte. Er fährt auch Pirelli wie ich, aber er hat offenbar die bessere Wahl beim Typ getroffen. Einmal kam er kurz an mir vorbei, ich habe aber rasch gekontert. Dann war er plötzlich weg, weil er offenbar in den Notausgang musste. Ingesamt war das Rennen abgesehen vom Start o.k., die Pace war in Ordnung. Für die Zukunft sieht das positiv aus.“
Meister Saiger meinte zum Frühstart und Rennen: „Ein saublöder Reflex...; und später war plötzlich der Leerlauf drin und ich musste in den Notausgang. Deshalb verlor ich den Anschluss zu Wildisen. Aber ich ich habe gesehen, dass ich an zwei Stellen schneller war als er, er dafür an zwei andern besser als ich. Insgesamt hatte ich heute ein gutes Motorrad mit einem schlechten Fahrer.“
„2011 hatte ich drei Mal richtig Pech, heute hatte ich grosses Glück“, freute sich Sieger Sennhauser. „Ich habe vom dritten Startplatz aus sofort gesehen, dass Wildisen und Saiger zu früh losdonnerten. Trotzdem musste ich den Sieg erst noch heimfahren, und das war angesichts meines Zustandes gar nicht so einfach. Ich musste einteilen, mangels Kraft in den Beinen wegen meiner Beckenverletzung musste ich jede Kurve 10 Meter früher anbremsen wie üblich. Ich musste fast alles mit den Armen machen, ich habe Blasen an beiden Händen. Ich habe aber die beiden vor mir immer im Blickfeld gehabt.“ Sennhauser gab aber sofort zu, dass er im direkten Kampf kaum Chancen gehabt hätte. „Ich hätte erstens auf der Bremse keine Chance gehabt, und zweitens will ich niemanden gefährden, weil ich nicht ganz fit bin.“
Auch Peter Hiltbrunner (BMW, Nummer 30) wurde „dank“ den Frühstarts von Rang 4 auf 2 vorgespült. „Kein schlechtes Resultat für den Saisonstart“, freute sich Hiltbrunner. „Aber mein Start war schlecht, ich musste mich erst wieder durchs Feld kämpfen. Ich habe Sennhauser gesehen und konnte etwas aufholen. Aber dann baute die Reifen stark ab, ich konnte den Rückstand nicht mehr verkürzen. Wenn ich mal einen guten Start erwische, kann ich eventuell bei der Spitze anhängen, das wäre echt cool.“
Wildisen konnte immerhin Platz 3 vor Burri ins Ziel retten. Letzter zeigte zwar ein schönes, mehrere hundert Meter langes Wheelie auf der Zielgeraden. Dieses hätte ihm aber beinahe Rang 4 gekostet, denn Saiger kam trotz der 20-sec-Zeitstrafe noch bis 0,267 Sekunden an ihn heran. „Die ersten drei war zu schnell für mich“, erzählte Burri. „Ich wollte an Hiltbrunner dranbleiben, habe dabei aber den Hinterreifen verheizt. Rang 4 für mein ersten Superstock-1000-Race ist aber ganz okay.“
Interessant: Die ersten vier Plätze gingen alle an BMW. Dann erst folgten die beiden Kawasaki von Horst Saiger und SMR-Urgestein Christian Künzi sowie die einsame Yamaha von Jacques Schmid.


2. Lauf: Saiger bezwingt Wildisen

Marc Wildisen gewann den Start und führte die ersten beiden Runden. Dann zwängte sich Horst Saiger vorbei und liess Wildisen für den Rest des Rennens keine Chance mehr. „Schleiz ist ein physisch anspruchsvolle Strecke, du kannst dich nie erholen“, erzählte Saiger. „Ich habe keine Strategie für das Finale gehabt, ich bin einfach so schnell wie möglich und wie es die nachlassenden Reifen zuliessen, gefahren. In der engen Schikane habe ich einen Trick angewandt, den ich in der Formel 1 gesehen habe. Im Scheitelpunkt übermässig Speed rausnehmen und dann voll rauspowern. So kannst den Hintermann ein wenig distanzieren.“
„Horst ist sehr clever gefahren“, lobte Gegner Wildisen. „unsere Bikes sind absolut ebenbürtig. Und ehrlich gesagt, hatte ich am Ende nicht mehr die Kraft, um einen ernsthaften Angriff zu starten.“
Mit einigen Sekunden Abstand kam Sennhauser, der Sieger des ersten Laufes, als Dritter ins Ziel. Er konnte kaum noch gehen, die Schmerzen setzten ihm sichtlich zu. „Ich bin völlig fertig,“ gab der Vizemeister des Vorjahres zu, „ich habe wirklich gelitten. Platz 3 ist in diesem Sinn eine maximale Belohnung.“
Direkt hinter Sennhauser kam sein Teamkollege Chris Burri ins Ziel, der sich sichtbar mit Rang 4 zufrieden gab. „Aber es gibt bei uns keine Teamorder“, betonte Teamchef Adi Schwegler vehement, „jeder fährt für sich und entscheidet selbst, wie immer Rennen agiert. Wenn er Lorenz in Ruhe lassen wollte, ist das seine Sache.“ Burri selbst freute sich über seinen zweiten vierten Platz an diesem Wochenende und ein „problemloses“ Rennen, in dem er Gegner wie Peter Hiltbunner und Chris Künzi klar hinter sich liess.
Sennhauser führt damit nach 2 von 14 Läufen in der Gesamtwertung mit 41 Punkten vor Saiger und Wildisen mit je 36 Punkten.

Resultate und Punktestände

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Text: Markus Lehner

Superstock 600 / Moto2: Generationenkampf

Der 19 Jahre junge Bryan Leu (Yamaha), der 28 Jahre alte Ex-Meister Pascal Nadalet (Kawasaki), der 36 Jahre zählende Deutsche Michael Peh und der 44 Jahre junge Peter Koch waren die starken SMR-Männer in der voll besetzten Superstock-600-Titelklasse in Schleiz. Nadalet musste sich in Lauf 1 nur dem deutschen Gast- und IDM-Piloten Randy Harmuth geschlagen geben. Im zweiten Rennen siegte erneut Harmuth vor Peh und Nadalet.


Nach dem Wechsel von Meister Sébastien Suchet (Honda) in die Superstock-EM und Vizemeister Chris Burri zu den 1000ern rechnet sich der junge Genfer Bryan Leu (19) gute Chancen auf den 600er-Titel 2012 aus. „Wir haben eine neue Yamaha YZF-R6 gekauft, die vom Motor einiges besser läuft als unsere alte 2008-er-Yamaha von letzten Jahr. Wir arbeiten aber mit bescheidenen Mitteln, das Team besteht im Prinzip nur aus meinem Vater Gilbert und mir. Mal schauen, wie sich die Sache entwickelt.“
Zur Freude und Überraschung des SMR-Trosses tauchte in Schleiz unerwartet Pascal Nadalet (28, Nummer 16) mit einer neuen ZX-6R auf. Der Meister von 2010 war mit seiner Kawasaki schnell wie immer und mischte von Beginn weg an vorderster Front mit. „Ich würde sehr gerne eine komplette Saison bestreiten, aber finanziell kann ich das leider wahrscheinlich nicht stemmen. Ich fühle mich zwar im Blau-Team, wo auch Christian Künzi bei den 1000ern fährt, sehr wohl und werde gut unterstützt. Aber mir fehlen mindestens 15.000 Franken, um eine komplette Saison verantworten zu können. Aber in Hockenheim werde ich vielleicht noch fahren können. Ich fahre grundsätzlich lieber hier in der SMR als bei reinen Trainingsveranstaltungen, das Niveau ist deutlich höher und vor allem ausgeglichener. Und das Medieninteresse ist grösser.“
Die Schweizer Leu und Nadalet – welcher sich vorsichtshalber für die komplette Serie einschrieb (nur eingeschriebene Fahrer sind punkteberechtigt) – bekommen aber harte Konkurrenz aus Deutschland. Ex-Supersport-IDM-Pilot Michael Peh (36, Yamaha R6) will eventuell alle Rennen 2012 bestreiten. Peh erklärt: „Die Superstock 600-Klasse ist eine offizielle Meisterschaft, die Chance auf einen Titel ist für meine Sponsoren natürlich interessanter eine Teilnahme an einem Cup.“ Peh ist ein vielbeschäftigter Mann, denn mit einer Ducati Panigale bestreitet er auch die Swiss Ducati Challenge.
Im Training überzeugte auch der bereits 44-jährige Peter „Peko“ Koch, der sonst als Fahrerbetreuer für verschiedene Fahrer tätig ist, mit Rang 10. Koch war damit hinter Nadalet und Leu drittbester Schweizer. „Ich fahre nur nach Lust und Laune Rennen“, erklärte Koch. „In der SMR mache ich das am liebsten, weil hier das Niveau sehr ausgeglichen ist und deshalb das Risiko kalkulierbar ist. Und für das, was ich zahlen muss, erhalte ich einen sicheren und fairen Gegenwert. Punkte will ich aber den Jungen nicht wegnehmen, deshalb trete ich immer als Gaststarter an.“

1. Lauf: Harmuth bezwingt Nadalet
Den Start zum ersten Rennen – insgesamt waren 40 Fahrer am Start (siehe Bild) – gewann Nadalet, obwohl er laut eigenen Angaben das Losfahren „ein wenig verschlafen hatte“. Doch der IDM-Pilot Randy Harmuth, der im Training die Pole-Position erzielt hatte, preschte schon nach zwei Runden an Nadalet vorbei und zog auf und davon. Bis ins Ziel nach der Deutsche dem Schweizer rund 14 Sekunden ab. „Ich habe nur kurz versucht, an Harmuth dranzubleiben“, gestand Nadalet. „Der war aber mindestens eine Nummer zu gross für mich. Mein Speed war ganz ok, die Leute hinter mir hatte ich einigermassen im Griff. Der Deutsche Alexander Knaf ging zwar kurz an mir vorbei, ich konterte aber rasch wieder, danach fiel er aus. Ich bin das erste Mal mit Pirelli-Reifen gefahren und war klar schneller als vor zwei Jahren mit den Dunlop. Insgesamt ging es ganz gut, aber konditionell war ich am Schluss am Ende. Ein bisschen trainieren würde sicher nicht schaden.“
Hinter dem deutschen Trio Michael Peh, Alexander Stamm und Julian Puffe kamen Peter Koch und Bryan Leu auf den Rängen 6 und 7 ins Ziel. „Die Jungen werden am Schluss oft langsamer, deshalb habe ich Bryan noch einfangen können. Am Anfang bin ich im Getümmel immer vorsichtig, da sind sind ein paar Gegner vorbeigewischt,“ erzählte Koch(Nummer 501).
„Die ersten zwei Drittel des Rennens waren gut,“ meinte Leu. „Aber dann kriegte ich Probleme mit der Konzentration. Ich bin zwar körperlich fit, aber ich war vor dem Rennen extrem nervös. Der psychische Stress vor dem ersten Saisonrennen war grösser als gedacht. Deshalb konnte mich Koch in der zweitletzten Runde noch austricksen. Im zweiten Rennen wird mir der Stress hoffentlich weniger zusetzen.“
Viertbester Schweizer wurde Michael Kolb auf Rang 14. „Ich war das erste Mal in Schleiz, und das ist sicher nicht die einfachste Strecke der Welt. Deshalb bin ich mit Rang 4 bei den Schweizer SMR-Teilnehmern sicher zufrieden,“ freute er sich.

2. Lauf: Duell Peh gegen Nadalet
Das zweite Rennen war für Kolb hingegen schon vor dem Start zu Ende. Er brauste zu spät in den Vorstart und wurde nicht zum Rennen zugelassen, die Ampel stand bereits auf Rot. „Ich habe den dritten Aufruf nicht gehört“, ärgerte sich der Schweizer.
Den Start erwischte Harmuth am besten, der Deutsche machte sich sofort aus dem Staub und gewann wie im ersten Rennen überlegen.
Dahinter lag kurz der junge Bryan Leu auf Platz 2, doch schon in Runde 2 wurde er von Pascal Nadalet auf Rang 3 zurückgereicht, während sich Michael Peh erst weiter hinten durch eine grössere Gruppe durchkämpfen musste. Bei Rennmitte fiel Leu weiter zurück, auch Peter Koch presste sich vorbei, fiel aber bald mit Motorschaden aus. „Schade, ich war richtig schnell unterwegs. Mein erster technischer Ausfall, seit ich Rennen fahre“, lachte Koch trotz des Missgeschicks, „gestürzt bin ich übrigens seit 2007 nicht mehr“.
In der Zwischenzeit hatte sich Peh zu Nadalet vorgekämpft und stritt mit diesem heftigst um Platz 2 hinter Harmuth. „Wir haben uns dreimal gegenseitig überholt“, sagte Nadalet. „Leider war Peh am Schluss vorne, ich bin also der erste Verlierer. Die Überrundeten entschieden das Rennen, aber Peh fuhr immer fair.“
Der Deutsche gab das Kompliment zurück. „Der Kampf gegen Nadalet machte enorm Spass. Ich war vielleicht auf der Bremse etwas besser. Ich bin beide Rennen mit demselben Bridgestone-Hinterreifen gefahren, das Teil hat voll durchgehalten.“
Bryan Leu blieb erneut der dritte Rang in der Schweizer Wertung. „Der Start war super, ich konnte lange vorne dran bleiben. Erst gegen Ende musste ich Peh und Nadalet ziehen lassen. Auch Koch hätte ich nicht halten können, aber kaum hatte er mich gepackt, ging sein Motor in die Binsen.“
In der Gesamtwertung liegen nun Peh und Nadalet punktgleich mit je 45 Punkten vorn, Leu ist Dritter mit 32 Zählern.

Moto2: Leider nur wenige Teilnehmer
Im Unterschied zur Stocksport-Klasse haben sich bisher nur wenige Schweizer Fahrer in die gleichzeitig ausgetragene, offene Moto2-Klasse (vorher Supersport Open) eingeschrieben. Die Brüder Stefan und Marcel Schönbächler holten sich die Ränge 1 und 2 im ersten Rennen, Dritter wurde Michel Kirchhofer. Im zweiten gab es exakt denselben Zieleinlauf.

Resultate und Punktestände

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Text: Markus Lehner

Moto1 (Superbike Open): Ducati gegen BMW

Der siegverwöhnte Moto1-Champion Stéphane Bourgeois hat sehr starke Konkurrenz bekommen: Ex-Superstock-1000-Meister Thomas Flückiger tritt mit einer brandneuen Ducati 1198 Panigale gegen ihn an. Den ersten Lauf gewann Flückiger trotz Problemen mit der Abstimmung der Panigale klar, im zweiten kam der von Suzuki auf eine schnelle BMW S 1000 RR umgestiegene Bourgeois bis auf wenige Sekunden an den Ducati-Piloten heran.

 

Der letztjährige Moto1-Gesamtsieger Stéphane Bourgeois (Nummer 9), der mit Ausnahme eines Rennens alle Läufe gewann, will seinen Titel 2012 verteidigen. Bourgeois hat aber seine betagte Suzuki GSX-R 1000 zur Seite gestellt und auf eine BMW S 1000 RR gewechselt. „Das war nötig, auf den Geraden habe ich manchmal gegen die deutsche Konkurrenz zu viel Boden verloren. Mit der BMW geht geht das nun schon etwas flotter zur Sache“, lachte der stets gutgelaunte und allseits beliebte Romand nach dem Training. „Ich bleibe in dieser Klasse, weil bei uns auch die Teilnehmer der deutschen Rundstrecken-Meisterschaft mitfahren und die Rennen immer spannend sind. In der Superstock 1000-Klasse ist das Niveau an der Spitze sehr hoch, das tue ich mir im Moment nicht an.“
In Schleiz kündigte sich für Bourgeois aber mächtige Konkurrenz an. Ex-Superstock-1000-Champion Thomas Flückiger (Nummer 302) wird mit seiner brandneuen Ducati 1199 Panigale in der Moto1 (vormals Superbike Open) antreten. „Zumindest zu Saisonbeginn“ erklärte Teamchef Michael Balke. „Wenn wir alle Teile erhalten haben und damit klarkommen, ist für später ein Start in der Superstock-1000-Kategorie durchaus denkbar.“ Flückiger sass in Schleiz erstmals ausgiebig auf der Ducati: „Ich bin zuvor nur einen Tag im Originaltrimm in Hockenheim gefahren“, sagte Flückiger.
Auch der letztjährige Gesamtzweite Peter Lehmann war mit seiner Suzuki GSX-R 1000 wieder mit dabei. „Theorotisch kann ich 2012 nur noch eine Verbesserung erreichen, das wäre dann der Gesamtsieg“, lachte Lehmann. „Aber erstens steht mir da Bourgeois im Weg, und ein paar neue schnelle Leute sind auch dabei, hier in Schleiz vor allem Thomas Flückiger mit der Ducati.“


1. Lauf: Flückiger bester Schweizer

Die Geschichte des ersten Rennens ist schnell erzählt. Ex-IDM-Pilot Filip Altendorfer (grosses Bild, Nummer 48) zog mit Daniel Bergau (Nummer 18) im Schlepptau auf und davon. Die beiden bekämpften sich bis ins Ziel, am Ende hatte der erfahrene Altendorfer das Rad weiter vorne. Aus Schweizer Sicht war Thomas Flückiger (Nummer 302) mit Abstand stärkster Pilot, er distanzierte Bourgeois und den Rest der Schweizer Moto1-Meute klar. „Der Motor ist ganz o.k, aber beim Chassis sind wir noch nirgends“, meinte Flückiger nachdenklich. „Nach drei Runden war ich in den Armen bereits müde, soviel Krafteinsatz verlangte die Ducati. In Oschersleben müssen wir unbedingt neue Teile testen und bei der Abstimmung andere Wege suchen.“
Der geschlagene Bourgeois nahm die Niederlage mit dem üblichen Lachen hin. „Das war doch ein ganz lustiges Rennen. Ich habe den Abstand zu Flückiger zwei oder drei Runden konstant halten können, aber dann habe ich zwei Mal den Leerlauf erwischt und viel Zeit verloren, weil ich in heftige Kämpfe mit einigen deutschen Gegnern verwickelt wurde. Wenns optimal läuft, sollte ich Flückiger mit seiner Panigale aber folgen können. Meine neue BMW hat gewaltig Dampf, gegen Ende des Rennens war ich auf jeden Fall um einiges erschöpfter als früher mit meiner betagten Suzuki.“
Drittbester Schweizer wurde David Holinger (Honda CBR 1000 RR), der 2012 erstmals eine komplette SMR-Saison betreitet. „Super, gleich beim ersten SMR-Start im Jahr auf Platz 3“, freute sich Holinger (Nummer 76, Bild unten). „Dabei bin ich zuvor noch nie in Schleiz gefahren, das ist echt eine spezielle und enorm anstrengende Strecke. Ich habe an diesem Wochenende gemerkt, dass hier eine andere Welt herrscht als bei den sonstigen Renntrainings. Es wird zwar härter und schneller gefahren, aber das Niveau ist ausgeglichener, und durch die vielen ausländischen Fahrer bekommt das Ganze einen internationalen Charakter, und die Stimmung untereinander ist echt gut.“


2. Lauf: Wieder Flückiger vor Bourgeois

Das zweite Rennen wurde erneut von einem deutschen Trio, angeführt von Filip Altendorfer, dominiert. Dahinter folgte Flückiger, der erneut Probleme mit seiner Panigale bekundete. „ich weiss, dass Schleiz eine anstrengende Strecke ist, aber nicht so anstrengend wie jetzt. Wir haben zwar jede Menge geändert, aber die Duc benahm sich immer noch störrisch, von Handlichkeit keine Spur. Ich denke, eines unserer Hauptprobleme ist die neue Dunlop-Reifengeneration, mit der wir noch null Erfahrung haben. Wir hätten vielleicht besser mit den letztjährigen Typen beginnen sollen.“


Bourgeois (Nummer 9) folgte Flückiger mit Respektabstand, aber er kam nie ganz an den Ducati-Piloten heran. „Da waren einige Deutsche und am Ende des Rennens auch ein paar Überrundete, die mir in die Quere kamen. Mit etwas Glück hätte ich den Anschluss noch schaffen können. Aber Platz 2 ist schon Ordnung, das Rennen hat viel Spass gemacht, das ist das Wichtigste.“
Platz 3 in der Schweizer Wertung ging diesmal an Hansruedi Berger (Kawasaki), der David Holinger kurz vor dem Ziel noch einfing. „In der letzten Schikane habe ich ihn noch erwischt“, erzählte Berger. „Ich habe bei Überrundungen viel Zeit verloren, sonst wäre ich schon früher rangekommen.“



Resultate und Punktestände

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Text: Markus Lehner

Swiss Ducati Challenge: Andenmatten gegen Peh

Schon vor dem ersten Rennen war klar, dass die Entscheidung über die Vorherrschaft in der Swiss Ducati Challenge zwischen dem deutschen Michael Peh auf der neuen Ducati 1199 Panigale und dem letztjährigen Challenge-Gesamtsieger Alain Andenmatten und dessen 1198 S fallen würde. Im Training waren die beiden rund 3 Sekunden schneller als die Konkurrenz. Peh stand auf der Pole-Position, Andenmatten war Zweiter.

1. Lauf: Klare Sache für Andenmatten
Mit einem Raketenstart löste sich Andenmatten (Nummer 12) schon nach wenigen Metern von seinem Verfolger Peh (Nummer 211). „Ich bin absolut perfekt weggekommen“, freute sich Andenmatten nach dem Rennen. „Meine Ducati, die ich mittlerweile sehr gut kenne, lag sehr gut. Ich habe sofort ein paar Sekunden zwischen mich und Peh legen können und danach in der Spitzkehre immer den Abstand mit den Augen kontrollieren können.“
Bei Rennhalbzeit waren die Positionen bezogen, hinter dem Spitzenduo jagte Thomas Staub mit einer Ducati 999 (mit 1098 S-Moto) den schnellen MV Agusta-Piloten Christian Monsch. Doch dann stürzte Staub schwer, das Rennen wurde abgebrochen und nicht mehr neu gestartet. Die Rennleitung entschied, nur halbe Punkte zu vergeben. Andenmatten siegte also vor Peh und dem gestürzten Staub, welcher nach einer Untersuchung im Spital wegen Verdachts auf eine Rückenverletzung in die Schweiz zurückgeflogen werden musste.
Andenmatten freute sich nicht nur über den Sieg: „Heute war ein Glückstag für mich. Im Warm-Up durfte ich die neue 1199 Panigale von Peh testhalber fahren, das war wie ein Traum für mich. Handling und Lenkpräzision dieses Bikes sind einfach berauschend.“ Steigt Andenmatten nun auch auf eine Panigale um? „Ich würde schon gerne, logisch. Aber irgendwer muss das ja auch bezahlen...“, lachte Andenmatten.

2. Lauf: Peh kontert
Äusserst spannend verlief das zweite Rennen. Peh (211) und Andenmatten (12) klebten vorerst dicht beieinander, nach kurzzeitiger Führung des Schweizers übernahm dann der Deutsche entschlossen das Kommando. Doch drei Runden vor Ende konnte Andenmatten die Lücke zum Spitzenreiter wieder schliessen und attackierte Peh. Aber ohne Erfolg. „Ich habe am Ende etwas nachgelassen“, gab Peh zu, „plötzlich war Andenmatten wieder da. Da habe ich noch ein Brikett zulegen müssen, um ihn hinter mir zu lassen.“
„Ich habe kein wirkliche Chance auf den Sieg gehabt“, gab Andenmatten zu. „Ich hatte keinen passenden Reifen mehr und musste eine Mischung wählen, die einfach nicht für genügend Grip sorgte. Hinterherfahren war ganz okay, aber angreifen war in den letzten Kurven nicht mehr möglich.“

Resultate und Punktestand
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Text: Markus Lehner

MV Agusta Intercup: F3 gegen F4-Superbike

Der Dominator von letztem Jahr, Daniel Leibundgut, hat diese Saison bei der Titelverteidigung eine heikle Aufgabe vor sich: Erstens ist er mit seiner neuen F3 mit nur 675 ccm leistungsmässig gegen die F4-Konkurrenz im Hintertreffen, und zweitens beabsichtigt der unverwüstliche, aber immer noch schnelle Christian „Hitch“ Monsch, mit seiner im Old-Superbike-Stil umgebauten F4 1000 die komplette Saison zu bestreiten.

 

Im Training war Monsch (Nummer 65) rund 1,4 Sekunden schneller unterwegs als Leibundgut (Nummer 53), der sich erst an sein neues Gerät, die dreizylindrige F3 mit "nur" 675 ccm, gewöhnen musste. „Das Paket ist sehr gut“, lobte Leibundgut, „da passt alles. Für den Preis ist der Gegenwert fantastisch. Das Fahrwerk ist extrem präzis und stabil, das Fahren macht enorm Spass. Auf diesem  Gerät würden auch Anfänger gut zurechtkommen. Wenn es gut läuft, fahre ich damit wohl auch die Stocksport 600-Klasse.“
Warum aber hat Christian Monsch aber seine Superstock-1000-F4 zu einem Superbike mit Hochlenker umgebaut? „Ganz einfach, weil mir das Spass macht“, lachte der Haudegen. „Mir gefiel die Zeit der Superbike-Geburt in den 80er-Jahren enorm. Also fahre ich jetzt auch wieder so. Meine F4 hat noch keine Rutschkupplung, da verliere ich am Start und an andern Stellen einigen Boden. Aber ich werde das Teil vor Oschersleben noch mit einer Suter-Kupplung aufrüsten. Ich hoffe, ich kann alle Rennen fahren, aber ich bin noch nicht sicher, ob ich so oft vom Geschäft zuhause weg kann.“ Reizt Monsch die neue F3 nicht? „Schon“, grinst der Bündner, „aber erst muss ich einen Farbkübel kaufen, um mein Superbike anständig anzumalen, das kostet auch etwas ...“

1. Lauf: Monsch trotz Fahrwerksproblemen
Monsch (Nummer 65) kam mit seinem wegen eines defekten Lenkungsdämpfers wild schlingernden F4 deutlich besser vom Start weg als Leibundgut. „Das hat echt arg gependelt“, erzählte Monsch nach dem Rennen, welches nach einem heftigen Sturz eines Ducati-Piloten bei Halbzeit abgebrochen werden musste (es wurden nur halbe Punkte vergeben), „aber ich konnte trotzdem eine zügige Pace halten.“
Leibundgut hingegen hatte mit dem hartnäckigen Ducati-Fahrer Jochen Hlnetzky zu kämpfen und verlor viel Zeit. „Ich war dreimal an ihm vorbei, aber er hat mich wegen der Mehrleistung seiner Ducati immer wieder eingefangen. Der Start war ganz okay, aber wegen des Scharmützels mit der Ducati musste ich Monsch ziehen lassen. Sonst hätte ich eventuell mit ihm mithalten können.“

2. Lauf: wieder ein Monsch-Solo
Dieses Mal starteten sowohl Monsch als auch Leibundgut sehr gut und bogen hintereinander in die erste Kurve ein. Doch Monsch zog seinem Gegner bald unaufhaltsam davon. „Ich fuhr danach praktisch das ganze Rennen allein und musste nur am Ende aufpassen, keine Fehler zu machen, weil ich müde wurde“, erzählte Monsch.
Leibundgut (Nummer 53) meinte: „Ich hatte keine Chance, ich habe einfach zu wenig Power unter dem Hintern. Wir brauchen dringend ein Update für die Elektronik und ein paar Teile. Hoffen, dass uns die Italiener das bald liefern können.“

Resultate und Punktestand
Bildergalerie

Text: Markus Lehner

 

 

 
SMR-Terminänderung: Nochmals Most statt Lausitz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, 03. April 2012 um 00:00


Der auf den 25./26. August geplante SMR-Lauf auf dem Lausitzring im Norden Deutschlands (Bild links) musste leider gestrichen werden. Michael Dangriess von Renn-Organisator Bike Promotion erklärt den Grund: «Der Termin wurde dem ADAC GT Masters zugesprochen, gegen die starke Auto-Lobby hatten wir keine Chance. Leider konnte auch kein passender Ersatztermin gefunden werden.»

Als Lausitz-Ersatz wird am selben Datum (25./26. August) ein zweites Mal in Most in Tschechien gefahren (Bild rechts).
Kurzfristig lies sich keine andere Möglichkeit finden. Wie üblich werden auch in Most Donnerstag und Freitag (23./24. August) als zusätzliche Trainingstage durchgeführt.
Trotz der Lausitz-Absage sind somit 7 Veranstaltungen à je 2 Rennen im SMR-Programm. Jeder Fahrer hat zwei Streichresultate frei.

 

Der SMR-Kalender 2012:
27.04.- 29.04. Schleiz/D  
02.06.- 03.06. Oschersleben/D  
23.06.- 24.06. Most 1/CZ  
03.08.- 05.08. Dijon/F  
25.08.- 26.08. Most 2/CZ  
07.09.- 09.09. Hockenheim/D  
29.09.- 30.09. Brno/CZ


SMR 2012: Jahres- und Einzelpreise online!
ACHTUNG: Die SMR-JAHRES-Gesamtnennung ist seit einigen Tagen freigeschaltet.Für 2649,00 € erhält der Fahrer die Swiss Moto Racing Jahresnennung für alle 7 Veranstaltungen der SMR 2012.

Hier der Link für die Jahresnennung:

Im Preis sind die Veranstaltungen Schleiz und Dijon bereits als 3-Tages-Events kalkuliert.
Alle anderen Termine sind als 2-Tages-Events konzipiert, zusätzliche Trainingstage sind buchbar.

Wichtig: Es gibt keine zusätzliche Transpondergebühr mehr!
Wertungsberechtigung gibt es nur mit der Einschreibung in die SMR (separates online-Formular)

Einzelbuchungen: Selbstverständlich gibt es Vorzugspreise für Fahrer, die bis jeweils 8 Wochen vor der Veranstaltung buchen. Andererseits gibt es neu auch Spätbucheraufschläge für Buchungen ab 2 Wochen vor der Veranstaltung! Damit wollen wir erreichen, dass diejenigen, die zeitig buchen und bezahlen, auch einen Vorteil haben.

Alle Anmeldungen und weitere Infos:
www.bike-promotion.de

Die aktuelle Fahrerliste der einzelnen Klassen – SMR führt die Rennen zur Schweizer Meisterschaft wie im vergangenen Jahr zusammen mit der deutschen DMV-Rundstrecken-Championship aus – findet ihr unter http://www.dmv-rundstrecken-championship.de/?site=fahrer.

Diese Liste wird ständig aktualisiert.
 
Swiss Moto Racing (SMR) - Die Schweizer Meisterschaft PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, 07. März 2012 um 00:00


Die Schweizer Meisterschaft lebt. In der Swiss Moto Racing (SMR) wachsen seit letztem Jahr nicht nur die Startfelder sondern auch die Fahrer-Kaliber. So hat für die Saison 2012 schon einer für einen Paukenschlag gesorgt: Nach drei Jahren in der IDM Superbike - davon eines im "Werksteam" von alpha Technik BMW - und unzähligen Einsätzen in der Langstrecken-Weltmeisterschaft, kehrt Marc Wildisen in die SMR zurück. 2003 konnte er in seinem erst zweiten Jahr als aktiver Rennsportler dort bereits den Superstock 600 Titel feiern. Nun will er in der Superstock 1000 nach der Krone greifen.

Nach dem erfolgreichen Zusammenschluss der DRC und SMR in der Saison 2011, werden auch dieses Jahr wieder beide Meisterschaften zusammen ausgetragen. Die Schweizer Meisterschaft wird dabei in die sechs Veranstaltungen auf dem Schleizer Dreieck, in Oschersleben, Most, auf dem Hockenheimring sowie in Brünn integriert. Lediglich den Lauf im französischen Dijon bestreitet die SMR allein.

Gefahren werden jeweils zwei Wertungsläufe pro Veranstaltung, am Ende der Saison können die beiden schlechtesten Resultate gestrichen werden.

2012 wird auch die Vermarktung der Serien eine neue Stufe erreichen. Neben Gaststarts und anschließender Berichterstattung durch Pressevertreter, wird die wesentlichste Neuerung die Produktion von Veranstaltungsvideos durch das Sport 1- Team von Eric Engesser bei mindestens vier Terminen sein.

Diese Videos werden online bereit gestellt und können von allen Fahrern für die Sponsorensuche und –pflege verwendet werden.

Termine SMR 2012

1. Lauf SMR 28.04.12 - 29.04.12 Schleizer Dreieck/D
2. Lauf SMR 02.06.12 - 03.06.12 Motorsportarena Oschersleben/D
3. Lauf SMR 23.06.12 - 24.06.12 Autodrom Most/CZ
4. Lauf SMR 03.08.12 - 05.08.12 Dijon / F
5. Lauf SMR 25.08.12 - 26.08.12 Autodrom Most/CZ
6. Lauf SMR 07.09.12 - 09.09.12 Hockenheim/D
7. Lauf SMR 29.09.12 - 30.09.12 Automotodrom Brno/CZ

Weitere Infos zur SMR gibt es hier: www.swiss-moto-racing.ch
 
SMR-News: Aktuelle Preise, Swiss-Moto, Reifensponsoring, Börse, Moto3, Leibundgut, Flückiger, Raffin, Dünki PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, 03. März 2012 um 00:00
SMR-Saison 2012: Preise online, jetzt anmelden!

Achtung SMR-Racer: Seit einigen Tagen sind die einzelnen SMR-Veranstaltungen zur Buchung auf www.bike-promotion.de frei gegeben. Lediglich für den Lausitzring sind noch keine Daten vorhanden, weil die Veranstaltung noch nicht gesichert ist.

Aus demselben Grund sind für die komplette Jahresnennung noch keine Beträge ersichtlich. Das wird aber in wenigen Tagen der Fall sein.

Selbstverständlich gibt es Vorzugspreise für  Fahrer, die sich grundsätzlich für die SMR-Serie entscheiden sowie für Piloten, die bis jeweils 8 Wochen vor der Veranstaltung buchen. Andererseits gibt es neu auch Spätbucheraufschläge für Buchungen ab 2 Wochen vor der Veranstaltung! Damit wollen wir erreichen, dass diejenigen, die zeitig buchen und bezahlen, auch einen Vorteil haben.

Alle Anmeldungen und weitere Infos: www.bike-promotion.de


SMR-Stand: Ein voller Erfolg
Vier Tage dauerte die Swiss-Moto in der Messe Zürich, und auch SMR war mit einem kleinen, aber hübsch aufgebauten Stand ohne überflüssigen Pomp dabei (siehe Bild). Das Messevolk bestaunte andächtig die wunderschöne, technisch mit allen erdenklichen Verbesserungen ausgestattete «Rossi-Replica» Ducati 1098 R von Nicola Ranni sowie die imposante Suzuki-Cup-B-King von Roland Müntener.

Das halbe SMR-Startfeld war bei uns zu Besuch, viele waren überrascht und erfreut über die erstmalige Präsenz an der grössten Motorradmesse der Schweiz.

Interessant: Dutzende von Racing-for-Fun-Freaks, die noch nie bei SMR dabei waren, hörten zum ersten Mal, dass es SMR/Biker-Promotion als Tandem überhaupt gibt. Viele waren insbesondere von der Homepage und den immer in der Sonntagnacht nach den Rennen aktuell aufgeschalteten Rennberichten, Resultaten und Bild-Serien beeindruckt.

Also, liebe Racer und Händler: Macht ein bisschen Werbung für uns bei euren Freunden und Kunden für SMR. Je mehr Leute bei uns mitmachen, umso attraktiver werden die Events und auch die Homepage!


Pirelli-Reifensponsoring: Attraktives Angebot
Dass SMR-Rennveranstalter Bike-Promotion auf dem Rennplatz immer einen kompetenten und speditiven Reifen-Support bietet, wissen alle, die schon einmal an einer SMR-Veranstaltung dabei waren. Auch 2012 wird den SMR-Fahrern wieder ein attraktives Reifen-Sponsoring der Marke Pirelli angeboten.

Wer in den Kategorien SBK Open, SSP Open, STK 600 oder STK 1000 staret, ist teilnahmeberechtigt. Der Fahrer erhält 10% Rabatt auf dem zum Zeitpunkt des Reifenkaufs gültigen brutto Sportfahrerpreis. Zusätzlich bekommt der Fahrer für 50 Meisterschaftspunkte einen Satz kostenlos (falls zum ersten Lauf mindestens 10 Fahrer in der jeweiligen Klasse fest eingeschrieben sind und der Fahrer vor dem ersten Meisterschaftslauf im Besitz eines gültigen Vertrages ist)!

Als Gegenleistung muss der Fahrer für die Saison 2012 in der SMR fest eingeschrieben sein. Er darf ausschließlich Pirelli-Reifen einsetzen und er muss Pirelli-Logo und Pirelli-Schriftzug auf Motorrad und Kombi präsentieren. Der Fahrer verpflichtet sich zudem, sofern er unter die ersten drei ins Ziel gekommen ist, eine Pirelli-Siegermütze zu tragen.

Weitere Infos: www.bike-promotion.de
Sponsoringvertrag: www.bike-promotion.de/pdf/reifen2012/PIRELLI Sponsoringvertrag DRC_2012.pdf


Racebike-Börse: Wollt ihre eure alten Bikes loswerden?

Das gab es noch nie: Eine nur für Rennmotorräder reservierte Börse im Internet. Dank der Nummer 1 im Schweizer Motorrad-Occasionsmarkt, motorradhandel.ch, die in Zusammenarbeit mit Swiss-Moto-Racing die neue RACEBIKE-Börse aufgebaut hat, ist das seit einigen Tagen Realität.

Das Schönste für die Inserenten: Das Aufschalten ist GRATIS – für Private und für Fachhändler! Einfach auf www.swiss-moto-racing.ch auf Racebike-Börse oben in der blauen Navigationsleiste klicken (bei www.motorradhandel.ch auf «Occasionen Racing»), sich bei Motorradhandel.ch registrieren, und schon können bis maximal 10 Motorräder aufgeschaltet werden, mit allen notwendigen Angaben und bis zu fünf Bildern!

Also: Stellt eure alten Racer ins Netz, vielleicht habt ihr schon bald wieder ein paar Franken mehr für euren nächsten Traumrenner!


Europa: Sorgenkind Moto3
Wegen der hohen Anschaffungs- und Unterhaltskosten, des praktisch nicht vorhandenen Angebots, der späten Auslieferung der Honda NSF 250 F sowie der unsicheren Moto3-Rennserien in Europa harzt es mit der nationalen Integration der neuen Viertakt-Einsteiger-Klasse. Erst wenn sich die neuen 250er-Viertakter im GP etabliert haben und bezahlbare Occasionen auf dem Markt sind, werden die nationalen Serien nachziehen. Nur in Spanien gibt es eine gut besetzte Moto3-Klasse, weil GP-Promotor Dorna die Serie betreut und diese als Nachwuchs-Reservoir für den GP betrachtet. In allen anderen Ländern werden wir gemischte Zweitakt-125/Viertakt-250-Felder sehen.

Bisher ist das halbe Dutzend bestellte Moto3-Motorräder von Honda noch nicht in der Schweiz eingetroffen. Der Bündner Orlando Capaul (PCP) hatte mehrere NSF 250 F bestellt und wollte eine Nachwuchsbetreuung aufbauen, doch angesichts der Verspätung und der wenigen Interessenten für die teure Einsteiger-Klasse ist das Projekt «praktisch gestorben». «Natürlich ist die NSF 250 F vom Konzept ein perfektes Motorrad für ambitionierte Einsteiger, doch der hohe Preis von rund 25.000 Franken schreckt viele ab», sagt Capaul. «Zudem gibt es in der deutschen IDM und bei SMR nur sehr wenige Einschreibungen. Ich werde meine Maschinen wohl oder übel weiterverkaufen müssen.»

Zur Erinnerung: SMR und FMS hatten geplant, 2012 als Anreiz einen offiziellen Moto3-Schweizer-Meistertitel auszuschreiben. Daran wird immer noch festgehalten. Die Moto3-Motorräder, ganz egal wie viele es sein werden, können zusammen mit den 125er/250er-Zweitakter starten. Doch nur wenn sechs Moto3-Motorräder bei den SMR-Läufen am Start stehen, kann es gemäss Reglement eine offizielle Meisterschaftswertung geben. Am 28./29. April werden wir in Schleiz sehen, wie viele Bikes es tatsächlich sein werden.

Auch für den 13 Jahre jungen Timo Kugler (mit der NR. 22 auf dem Bild, 2011 beim SMR-Lauf in Schleiz) und dessen engagierten Vater Markus Kugler stellt sich die Frage, wo sie mit ihrer Moto3-Honda 2012 starten sollen. «Es ist echt schwierig, und irgendwann werden wir eine Entscheidung treffen müssen. Möglich wäre neben IDM oder SMR auch die italienische, französische Meisterschaft oder der Alpe-Adria-Cup,» sagt Vater Kugler.


Daniel Leibundgut: MV Agusta F3

Daniel Leibundgut (Bild, Hockenheim 2011), SM-Urgestein und MV Agusta Intercup-Dominator 2011, wird auch 2012 im Rahmen der SMR-Rennen dabei sein. Er wird mit einer der brandneuen, dreizylindrigen MV Agusta F3 wieder beim MV-Intercup antreten. Ob er vereinzelt auch bei den Superstock 600-Rennen starten wird, lässt er noch offen. «Ich habe mich mit dem MV-Händler Hess-Motos in Ostermundigen einigen können. Mal schauen, was die neue F3 taugt», sagt Leibundgut.

Überhaupt sieht es mit dem MV-Intercup sehr positiv aus. Andy Ruch, zusammen mit seiner Partnerin Edith Gafner die treibende Kraft hinter dem Cup, hat Gutes zu berichten: «Wir haben bereits mehr als ein Dutzend Fahrer, die entweder regelmässig oder bei einzelnen Rennen dabei sein werden. Nicht zuletzt dank dem SMR-Stand an der Swiss-Moto in Zürich konnten wir viele neue Kontakte knüpfen.»


Thomas Flückiger: Gaststarts Superstock 1000

Ex-Schweizermeister Thomas Flückiger (Bild, mit Sohn Casey), Zweiter der Swiss Ducati Challenge 2011 mit einer 848 Evo, wird diese Saison mit grösster Wahrscheinlichkeit mit seiner neuen Ducati 1199 Panigale keine volle Superstock 1000-Saison fahren, sondern es bei einigen Gaststarts belassen.

Flückiger erklärt: «Wenn ich um den Titel fahren würde, dann müsste ich im Vorgeld heftig trainieren, mich körperlich und technisch perfekt vorbereiten. Doch dafür fehlt mir leider Geld und Zeit. Die Familie und der Beruf gehen vor. Aber ich werde für das Speed Factory Team sicher ein, zwei Gaststarts in der Topklasse machen und auch ab und zu bei der Swiss Ducati Challenge auftauchen. Dazu will ich beim WDW-Event von Ducati in Bologna dabei sein, genauso wie beim Ducati-Rahmenrennen anlässlich des Bol d’Or in Magny-Cours.»





Jesko Raffin: SMR-Gaststart in Brünn

Der 15 Jahre junge Zürcher Jesko Raffin, Gewinner des Yamaha R6-Cups im Rahmen der IDM 2011 und diese Saison in der Moto2-Klasse in der Spanischen Meisterschaft am Start, will Ende Saison beim SMR-Lauf in Brünn dabei sein. «Mit meiner Moto2-Kalex kann ich in der Supersport Open-Klasse mitfahren», erklärt Raffin. «Aber mir geht es nicht um das Rennen, sondern vielmehr um das Training auf einer offiziellen Grand-Prix-Strecke. Das macht auf jeden Fall Sinn.»

Raffin, der quasi die Junior-Abteilung des Grand Prix Teams Switzerland (Randy Krummenacher) bildet und offen zugibt, dass er vom möglichst baldigen Aufstieg in die MotoGP-Szene träumt, soll sich 2012 die Sporen in Spanien abverdienen. «Ich bin froh, dass wir uns für Kalex und nicht für Suter entschieden haben, die ich auch gefahren bin. Mir liegt die Kalex wesentlich besser, ich habe viel mehr Platz zum Bewegen. Wir trainieren jetzt noch zwei Tage in Aragón und treten am 24. März in Mugello bei der italienischen Meisterschaft an. Das ist erneut eine GP-Strecke zum Kennenlernen für mich. Am 1. April geht es dann in Jerez mit der Spanischen Moto2-Meisterschaft los.»


René Dünki: Mehr Schweizer Eisrennen
Der unverwüstliche Zürcher René Dünki (48, Bild), in den frühen 90er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts 80ccm- und 125er-GP-Pilot, ist seit einigen Jahren zu den ganz harten Jungs im Eisspeedway umgestiegen. «Das ist endgültig nichts für Weichlinge«, grinst Dünki. «Abenteurer wie ich kommen aber voll auf ihre Kosten. Ein Trip zum Trainieren in Russland bietet zum Beispiel in dieser Hinsicht einiges. Ich habe aber noch eine Triumph Daytona 675 im Stall, mit der ich in Deutschland den Cup gewonnen habe. Wer weiss, vielleicht tauche ich damit mal 2012 in der SMR-Meisterschaft auf.»

Dünki findet es sehr schade, dass die Schweizer Eisspeedway-Meisterschaft, ausgetragen an einer einzigen Veranstaltung in bündnerischen Flims, in den vergangenen beiden Jahren wegen zu warmen Temperaturen abgesagt werden musste. «Da müssen wir was unternehmen, denn es gibt in der Schweiz immerhin ein Dutzend regelmässig aktive Spikes-Ritter. Ich habe mich bereits mit FMS-Präsident Walter Wobmann und Flims-Promoter Dirk Fricke unterhalten. Denkbar wären etwa ein zusätzlicher Lauf in Hochybrig und warum nicht auch im österreichischen Heidenreichstein? Die Strassen-Leute fahren ja auch im Ausland um ihre Titel.»


Alle Texte: Markus Lehner
 
SMR 2012: Kein Auftakt in Spanien PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, 29. Dezember 2011 um 17:13

alt Der Swiss-Moto-Racing-Saisonauftakt in Castelloli in Spanien musste gestrichen werden, weil die Organisatoren den Kurs im aktuellen Zustand als noch nicht geeignet für grössere Rennläufe beurteilen. Wegen einer Kollision mit einem IDM-Termin findet nun der Saisonauftakt eine Woche früher in Schleiz statt.

Der neue vorläufige SMR-Kalender 2012:

Schleiz/D
27.04.12 bis 29.04.12

Oschersleben/D
02.06.12 bis 03.06.12

Most/CZ
23.06.12 bis 24.06.12

Dijon/F
03.08.12 bis 05.08.12

Most/CZ
25.08.12 bis 26.08.12

Hockenheim/D
08.09.12 bis 09.09.12

Brno/CZ
29.09.12 bis 30.09.12


SMR 2012: Lauf  am Salzburgring?
alt Die Internationale Deutsche Meisterschaft (IDM) wird 2012 nicht mehr wie bisher am Salzburgring (Bild) einen ihrer Meisterschaftsläufe bestreiten. Jetzt überlegen sich die Swiss-Moto-Racing-Organisatoren, ob sie versuchen sollen, anstatt der Deutschen eine SMR-Veranstaltung in Österreich auf die Beine zu stellen.
«Ja, wir könnten eventuell in die Bresche bringen», erklärt Michael Dangriess von Bike-Promotion, welche für Swiss-Moto-Racing (SMR) die Organisation und Koordination der Strecken und der Rennen durchführt. «Wir klären das ab. Weil einigen Fahrern diese Strecke zu gefährlich ist, haben wir gemeinsam mit SMR und dem Landesverband FMS beschlossen, bei Zustandekommen zwei Streichresultate einzuführen. Auch wenn wir als siebte Veranstaltung in der Lausitz fahren, wird es Streichresultate geben.»
Bisher sind fix sechs Rennen mit je zwei Läufen geplant  – ohne Streichresultate. Sollten also der Salzburgring oder als Ausweichstrecke der wegen der weiten Anfahrtswege nicht bei allen beliebte Lausitzring als Event Nr. 7 ins Programm kommen, wären es sieben Events – mit zwei Streichresultaten. «Ich glaube, damit wäre allen gedient», erklärten Dangriess und SMR-Mann Konrad Hess an der Saisonschlussfeier in Lyss.


Superstock 1000: EM-Reglement gemäss FIM
alt Keine Spielereien mit dem Reglement: Im Unterschied zur deutschen Superbike-Meisterschaft (IDM), wo ab 2012 auf Druck der Industrie und nach langen Diskussionen teures  Motorentuning wieder erlaubt ist, wird das Superstock 1000-Reglement bei Swiss-Moto-Racing (SMR) für 2012 zu 100% der FIM angeglichen.
«Bei uns stehen ganz klar die Privatfahrer im Vordergrund, wir sind und wollen eine Plattform für Hobby-Rennfahrer bleiben. Ambitionierte Fahrer können zudem mit demselben Basis-Material in die EM wechseln, das ist ein weiterer Vorteil», sagt SMR-Organisator Konrad Hess. «Wir können doch die Kosten für diese Fahrer nicht noch höher schrauben. Bei uns sind sich Importeure, Teams und der Verband einig, dass nur eine Anpassung an das klare und enge FIM-Reglement Zukunft hat.»

(Bild: Lorenz Sennhauser vor Horst Saiger, 2011)


Saiger: Wieder SM und Langstrecke
alt Der Schweizer Superstock 1000-Meister Horst Saiger (40) will 2012 seinen Titel verteidigen, erneut auf Kawasaki. «Ich habe das Angebot der Schweizer Kawasaki-Importeurs angenommen», erklärte der Liechtensteiner, der 2011 sieben der zwölf Rennen gewann und seinen Hauptwidersacher Lorenz Sennhauser (ebenfalls Kawasaki) um dreissig Punkte auf Rang 2 verwies. 
Saiger hat aber das Budget für 2012 noch lange nicht gesichert. «Motorrad und Techniker sind zwar vorhanden. Aber mir fehlt noch tatkräftige Unterstützung bei der Logistik, beim Transport und den vielen kleinen Dingen rundherum. Ich arbeite voll und kann trotz aller Anstrengungen von mir und meiner Partnerin nicht alles alleine stemmen.»
Klar ist bereits, dass Saiger – der gerne und seit Jahren auch bei Strassenrennen wie Macau oder Terlicko antritt - erneut die Endurance-WM für das erfahrene Team des Schweizers Hanspeter Bolliger bestreiten wird.


Europaweite Sorgen mit der Moto3-Klasse
alt Wie in Deutschland und anderen Ländern mangelt es auch in der Schweiz an Anmeldungen für die neue 250er-Viertaktklasse, obwohl offiziell ein Moto3- Titel ausgeschrieben worden ist. «Die nötigen Budgets sind für Einsteiger einfach extrem hoch», erklärt Konrad Hess von Swiss-Moto-Racing. «Damit aber ein Titel vergeben werden kann, müssen gemäss FMS-Reglement mindestens sechs Fahrer eingeschrieben sein und an den Rennen mitmachen. Sicher ist, dass wir unbedingt etwas für den Nachwuchs tun müssen und auch wollen.»
Denkbar wäre etwa eine spezielle Rookie-Wertung in der Klasse Superstock 600 für Nachwuchsfahrer bis maximal 18 oder 20 Jahre.

(Bild: Honda NSF 250 R – höchst attraktives Einsteiger-Fahrzeug, aber hohe Anschaffungskosten, ... und günstige Occasions-Geräte gibt es noch nicht)


SMR-Kurznews
alt Sébastien Suchet (auf dem Bild rechts), der Schweizer Superstock 600 Meister, liess sich kürzlich an der Sehne am rechten Unterarm operieren. «Ich hatte immer wieder Probleme mit Entzündungen. 2012 fähre ich die Superstock-EM 600, da muss ich noch einigen Speed zulegen. Und dafür muss ich fit sein.»

Chris Burri (auf dem Bild links), der Zweite der Superstock 600-Klasse, will 2012 erneut Titeljagd gehen – aber nicht mehr auf Kawasaki ZX-6R, sondern im selben Team (ASR) auf BMW in der Superstock 1000-Klasse: «2011 war sportlich sehr interessant. Suchet war zwar am Ende stärker, aber die Fights waren stets fair und ausgeglichen. 2012 wird alles neu.»

Christian Künzi, der bereits seit 1988(!) in der SM fährt und 2011 mit einer Kawasaki ZX-10R Platz 3 in der Klasse Superstock 1000 hinter Horst Saiger und Lorenz Sennhauser belegte, wird auch 2012 wieder dabei sein. «Es gibt keinen Grund, warum ich das nicht tun sollte», lachte der Berner Oberländer an der SMR-Schlussfeier in Lyss.

Daniel Leibundgut (56), Sieger im MV Agusta Intercup, hat ebenfalls noch nicht genug. «Ich mache weiter. Aber ich habe noch nicht entschieden, in welcher Klasse. So eine Ducati Panigale würde mich schon sehr reizen....»

Thomas Flückiger, der frühere Superstock 1000-Meister, hat Ähnliches hat im Sinn. Der 2011 auf Rang 2 Klassierte in der Swiss Ducati Challenge meint jedoch: «Eine Saison mit so einem Bike kostet einen Haufen Geld. Das will sehr gut vorbereitet sein…»


Hänni: Doch keine Scheidung
altalt Der Schweizer Adolf Hänni und der Finne Pekka Päivärinta werden 2012 trotz aller Scheidungsgerüchte Jagd auf den dritten Seitenwagen-WM- Titel in Folge machen.
«Es bleibt alles beim Alten», freut sich das Schweizer Seitenwagen-Urgestein Adolf Hänni. Der 56-Jährige Thuner, der zusammen mit dem Finnen Pekka Päivärinta 2010 und 2011 den WM-Titel  holte und in der vergangenen Saison auch in der deutschen  IDM Sidecar die Krone holte, hat den Finnen überzeugen können, wieder mit ihm in der WM und in der IDM anzutreten, statt in England die Britische Meisterschaft zu bestreiten.
Wie hat Hänni es geschafft, Päivärinta die Scheidungsgelüste wieder auszureden? «Wir haben uns nach der FIM-Weltmeister-Feier in Portugal lange zusammengesetzt. Pekka hat eingesehen, dass man ihn mit vielen leeren Versprechungen geködert hat. Er hat auch realisiert, dass das Paket, das ich ihm bieten kann, Hand und Fuss hat. Andererseits habe ich Verständnis, dass er in England fahren wollte. Dort sind die Rennen in die Britische Superbike-Meisterschaft mit viel TV-Präsenz integriert; selbst bei ihm zu Hause in Finnland werden die Rennen gezeigt. 1994 bin ich mit Steve Webster selbst in England gefahren, ich kenne die Szene dort ziemlich gut. Aber ich habe in Thun  eine eigenes Geschäft und kann nicht noch mehr abwesend sein als jetzt schon, ganz abgesehen von den Kosten.»
Hännis grosses Ziel ist es, 2012 in seiner 30. WM-Saison zum dritten Mal hintereinander den WM-Titel zu holen – als dann 57-Jähriger. Folgt dann der Rücktritt? «Seit meinen ersten WM-Lauf in Spa 1983 habe ich immer erst am Saisonende entschieden, ob und wie es weitergeht. Dabei bleibe ich.»

Alle Texte: Markus Lehner
 
Swiss Moto Racing: Vorläufiger Kalender und Strecken 2012 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, 11. November 2011 um 00:00

(pro Rennwochenende finden je zwei Rennen statt).

 

 

Schleiz/D
27.04.12 bis 29.04.12

Oschersleben/D
02.06.12 bis 03.06.12

Most/CZ
23.06.12 bis 24.06.12

Dijon/F
03.08.12 bis 05.08.12

Most/CZ
25.08.12 bis 26.08.12

Hockenheim/D
08.09.12 bis 09.09.12

Brno/CZ
29.09.12 bis 30.09.12

 

2012 werden die insgesamt 14 Rennläufe auf den folgenden Rundstrecken ausgetragen:



Swiss Moto Racing: Kalender und Strecken 2011

2011 wurden die insgesamt 12 Rennläufe auf den folgenden Rundstrecken ausgetragen (pro Rennwochenende fanden je zwei Rennen statt).

1. Schleizer Dreieck / Deutschland (29. April bis 1. Mai 2011)
2. Oschersleben / Deutschland (28./29. Mai 2011)
3. Eurospeedway Lausitz / Deutschland (16./17. Juli 2011)
4. Dijon / Frankreich (5. bis 7. August 2011)
5. Most / Tschechien (3./4. September 2011)
6. Hockenheim / Deutschland (10./11. September 2011)

 
Rennberichte 2011 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, 10. November 2011 um 00:00

HOCKENHEIM - Suzuki B-King-Trophy: Titel für Weber!

Trotz einem auch in Hockenheim überlegenen Adi Wohlwend (Bild unten, Nummer 5) sicherte sich Jörg Weber (Bild oben, Nummer 6) den Gesamtsieg in der Suzuki B-King-Trophy 2011. Nach zwei herzhaften Duellen mit Schimun Gruber durfte er sich von seinen Mitstreitern am Sonntagabend als neuer „B-King-King“ feiern lassen.

Die Überlegenheit von Adi Wohlwend hatte sich bereits im Training abgezeichnet. Mit 1,6 Sekunden Vorsprung auf Schimun Gruber sicherte er sich die Bestzeit und galt für beide Rennen als klarer Favorit.

Rennen 1: „Ich hatte einen Superstart“, freute sich Wohlwend, nachdem er im ersten Lauf als Fünfter des gemeinsam mit der Swiss Ducati Challenge und des MV Agusta Intercups bestrittenen Rennens abgewunken wurde. „Die Abstimmung war perfekt, auch die Reifen hielten wesentlich länger als vor einer Woche in Most. Im Vergleich zu den Ducatis und MV Agustas haben wir beim Bremsen wegen des höheren Gewichts von Mann und Maschine ein bisschen Nachteile, aber aus den Kurven heraus haben wir mit unseren mindestens 200 PS aus 1400 Kubik mächtig Druck.“

Hinter Wohlwend stritten Jörg Weber  und Schimun Gruber (Nummer 8) um den Ehrenplatz. Gruber war zuerst klar vorne, dann schloss Weber auf. „Ich habe ihn einfach nicht kommen sehen und nahm es eher gemütlich“, nervte sich Gruber. „Plötzlich sah ich sein Vorderrad neben mir. Bis ich mich wieder zusammengerafft hatte, dauert es einen Moment.“ – „Mir fehlten nach dem ersten Renndrittel etwa hundert Meter auf Schimun, und die habe ich Runde für Runde um ein paar Meter verringert,“ erzählte Weber.

Beide stürmten nebeneinander über die Ziellinie. Wer Zweiter geworden war, wusste vorerst keiner. Erst der Zeiten-Computer verriet: Gruber war winzige 0,012 Sekunden vor Weber über den Strich gedonnert.

Einsamer Vierter wurde Cup-Organisator Roland Müntener (blaues Motorrad): „Heute waren die andern B-King-Reiter zu schnell für mich. Aber mit den Ducatis und MV`s war es auch sehr lustig. Fast alle fahren sehr fair. Sie wissen, dass sie am Montag morgen wieder am Arbeitsplatz sein müssen und wollen einfach ihren Spass haben.“

Rennen 2: Wohlwend reichte es zwar wieder klar für den Klassensieg. Dennoch war er nicht ganz zufrieden. „Leibundgut ist mir beim Start vor das Vorderrad gefahren, ich musste zumachen, um ihn nicht abzuräumen. Aber sonst lief alles nach Plan.“

Weber kam diesmal ganz knapp vor Gruber ins Ziel und freute sich über den Gesamtsieg. „Ich hätte eigentlich ganz ruhig durchfahren können. Aber das wollte ich nicht. Die Grabenkämpfe mit den andern machen mehr Spass.“

Gruber hätte Weber gerne ein zweites Mal bezwungen, aber „da war eine MV  im Weg. Weber ist gut vorbeigekommen, ich leider nicht. Das war entscheidend.“

Müntener zog auch als braver Vierter eine positive Bilanz: „Ich habe in diesem zweiten Lauf meine besten Zeiten gefahren. Leider hat es dennoch nicht ganz gereicht, um mit Schimun und Jörg mitfahren zu können.“

Text: Markus Lehner

MOST - Suzuki B-King-Trophy: Wieder Wohlwend
Mit äusserst flinken Rundenzeiten kündigte der schnelle Adrian Wohlwend (Startnummer 5) bereits im Training an, dass er nach seinen Erfolgen auf dem Lausitzring und in Dijon auch in Most ganz oben auf dem Treppchen stehen wollte.

Während sich Jürg Weber und Schimun Gruber mit ähnlichen Rundenzeiten auf zwei spannende, unterhaltsame Rennen vorbereiteten, musste Cup-Organisator Roland Müntener nach einem Sturz im Qualifying für einmal mit dem hintersten B-King-Startplatz vorlieb nehmen. Müntener verpasste sogar das erste – zusammen mit der Swiss Ducati Challenge und dem MV Agusta Intercup durchgeführte – erste Rennen ganz, weil er eine ebenfalls gestürzte und verletzte Teilnehmerin ins Spital begleitete.

Rennen 1: Mit einem Topstart setze sich Wohlwend sofort von seinen Cup-Gegnern ab und versuchte, sich an den Ducati-Piloten Canio Cancellara (Dritter im Swiss-Ducati-Challenge-Lauf) sowie den einsamen MV-Reiter Daniel Leibundgut dranzuhängen. „Das gang aber nicht lange gut“, erzählte Wohlwend. „Nach vier Runden baute der hintere Reifen bereits dramatisch ab, ich musste zurückstecken. Schade, das hätte sonst ganz lustig werden können.“

Schimun Gruber (Nummer 8) und Jürg Weber (Nummer 6) klebten das ganze Rennen über zusammen. Zuerst war Gruber vorn, nachher Weber, der seinen Gegner bis ins Ziel knapp hinter sich halten konnte. „Ich musste grausam beissen, bis ich Schimun packen konnte“, erklärte Weber. „Er ist sehr gross und sehr breit, da bleibt nicht viel Platz zum Vorbeifahren.“ Gruber hätte Weber am Ende gerne noch attackiert, „aber da waren zwei zu Überrundende im falschen Moment am falschen Ort und ich verlor etwas Zeit. Am Schluss war ich zwar nah dran, aber zur finalen Attacke hat’s leider nicht mehr gereicht.“

Rennen 2: Adi Wohlwend hielt sich verblüffend lange auf Rang 3 des erneut gemeinsam mit der Swiss Ducati Challenge und MV Agusta Intercup ausgetragenen Rennen auf. „Es war etwas kühler als im ersten Rennen, deshalb hielten die Reifen ein paar Runden länger. Aber bei Halbzeit war wieder Feierabend, ich konnte weder Leibundgut noch später Cancellara halten.“

Platz 2 ging an Jürg Weber. „Ich startete hervorragend und lag kurz in Führung, aber dann rauschte Wohlwend im Eilzugstempo vorbei und verschwand auf Nimmerwiedersehen. Zuerst konnte mir Roland Müntener folgen, aber dann bekam er offenbar technische Probleme und fiel zurück. Danach fuhr ich ein relativ einsames Rennen.“

Müntener haderte mit der Technik. „Ein Teil des Schalthebels hat sich selbstständig gemacht, beim Raufschalten hatte ich riesige Probleme. Manchmal brachte ich die Gänge überhaupt nicht mehr rein. Es war so unmöglich, einen sauberen Rhythmus zu halten.“

Schimun Gruber wurde guter Dritter. „Ich musste als Letzter des gesamten Feldes starten, warum, weiss ich bis heute nicht. Aber egal, es hat Spass gemacht.“

Im Rennen um den Gesamtsieg hat nun Weber vor Hockenheim die besten Karten. „Aber nur, weil Müntener der verletzten Teilnehmerin geholfen und auf den Start im ersten Rennen verzichtete. Das war eine Super-Geste von ihm, ich ziehe den Hut.“

Text: Markus Lehner / Fotos: Dirk Gündra

DIJON - Suzuki B-King Trophy: Wohlwend räumt ab
Adi Wohlwend war wie auf dem Lausitzring der stärkste B-King-Bändiger in der Suzuki B-King-Trophy. Doch dahinter ging es vor allem im zweiten Rennen ziemlich wild zu und her. Doch das tat der guten Stimmung im B-King-Lager keinen Abbruch. Im Gegenteil.

Rennen 1: An Adi Wohlwend (Nr. 5) kam keiner der Gegner heran. Der erfahrene B-King-Reiter preschte vom Start weg im zusammen mit der Swiss Ducati Challenge und dem MV Augsta Intercup ausgetragenen Rennen auf und davon. „Es ist wirklich gut gelaufen“, freute sich Wohlwend im Ziel. „Ich war zwar am Start ein bisschen eingeklemmt, aber dann ging es flott voran. Die Rundenzeiten waren top, ich bin hier mit diesem Motorrad in den vergangenen drei Jahren noch nie so schnell gefahren. 1:28,256 ist für dieses Motorrad eine echt flotte Zeit. Vielleicht kann ich mich im zweiten Lauf noch verbessern, wenn es noch etwas wärmer und der Grip besser wird.“

Der im Qualifying nur auf Rang klassierte Roland Müntener trumpfte im Rennen mit einer starken Leistung auf. „Der Start war grottenschlecht“, erzählte Müntener im Ziel. „Aber dann gab es in der Startkurve innen einen Stau, und ich konnte aussen rum flott an einigen Gegnern vorbei rauschen. Noch in der ersten Kurve konnte ich zuerst Schimun Gruber und dann Jörg Weber austricksen. Dann gab’s einige Scharmützel mit den Ducatis, die mich zu schnellen Rundenzeiten trieben.“

Weber (Nr. 6) hingegen konnte Münteners Speed nicht halten und musste sich gegen Rennende gegen den immer schneller werdenden Schimun Gruber (Nr. 8) wehren. „Ich hatte einen groben Rutscher in der schnellen Zielkurve, deshalb konnte Schimun aufschliessen“, erzählte Weber. „Ich habe noch eine Attacke gegen Weber geplant“, sagte Gruber, „aber es hat nicht mehr genz zum Überholen gereicht.“

Rennen 2: Adi Wohlwend gewann zwar auch das zweite Rennen auf trockener Piste klar, war aber dennoch nicht ganz zufrieden. „Die Federbeinabstimmung hat nicht ganz gepasst, das Heck hat mächtig gepumpt. Ich hätte gern gezeigt, dass man mit B-King im Feld der Ducatis und MV’s noch viel weiter nach vorne fahren, aber Reifen und Abstimmung machten nicht mit.“

Roland Müntener, Jörg Weber und Schimun Gruber ritten die gesamte Distanz in geschlossner Dreier-Formation um den Kurs. Weber hatte auf dem Ziel das dicke Rad am weitesten vorne. „Super, eine 1:30er-Zeit mit einer B-King ist nicht schlecht“ freute er sich. „Wir haben zusammen einige Gegner überholt, am Ende hatte ich etwas mehr Reserven.“ Müntener (Nr. 2) hatte für seine Niederlage gegen Weber und Gruber eine passable Begründung: „Ich habe das Ganze mit einer Helmkamera aufgenommen. Wäre ich vorne gewesen, hätte man die andern ja gar nicht gesehen ...“

Text: Markus Lehner / Bilder: Andy Ruch, Edith Gafner

LAUSITZRING - Suzuki B-King-Trophy: 2 Siege für Wohlwend
Rennen 1: Gegen Cup-Rückkehrer Adi Wohlwend (Nummer 5) hatten die Konkurrenten einen schweren Stand. Vom Start weg powerte Wohlwend seine blau-weisse B-King heftigst durch die Ecken und über die Geraden, nur Roland Müntener konnte die beeindruckenden Fahrkünste des Spitzenreiters einige Runden wenigstens noch von hinten bestrachten.

Plötzlich kam doch noch Spannung auf. Denn Wohlwend wurden 20 Sekunden wegen Frühstarts aufgebrummt. Doch dessen Vorsprung war am Ende so gross, dass er trotzdem die volle Punktzahl kassieren konnte. „Das war doch kein Frühstart“, grinste Wohlwendt im Ziel. „Ich bin ganz einfach supergut weggekommen. Aber im Ernst: Abgesehen vom Frühstart lief alles tipptopp.“

Roland Müntener  (Nummer 2) konnte seinen zweiten Rang nur knapp ins Ziel retten. „Meine Kondition ist leider nicht über alle Zweifel erhaben“, gab Müntener im Ziel offen zu. „Die winklige Strecke ist mit der B-King ziemlich anstrengend. Nach fünf Runden war ich bereits ziemlich schlapp. Deshalb konnte Jörg Weber noch aufholen.“

Weber (Nummer 6) selbst war überzeugt, dass er mit einem besseren Start Müntener noch hätte packen können. „Weil wir das Rennen gemeinsam mit den Ducatis und MVs bestritten, herrschte viel Verkehr. Bis ich da mal durch war, war Müntener schon weit weg. Und Wohlwend war eh zu schnell.“

Schimun Gruber kam als Vierter ins Ziel und grummelte enttäuscht: „Mein Motor hatte Aussetzer. Da war nichts  zu machen.“

Rennen 2: Wieder war gegen Adi Wohlwend kein Kraut gewachsen. „Da war alles paletti, diesmal auch der Start. Ich wollte mich eigentlich noch ein bisschen mit Ducati-Pilot Canio Cancallera duellieren, aber er kam wegen seiner Kupplungsprobleme nicht mehr an mich heran.“ Wohlwend gewann das Rennen überlegen.

Ebenso klarer Zweiter wurde erneut Roland Müntener. „Diesmal war ich konditionell besser dran. Ich bin deutlich runder gefahren, weil der rechte Motordeckel bedrohlich oft über den Asphalt schliff und schon halb durchgefeilt war. Dennoch war es ein richtig geiles Rennen, die Scharmützel mit den Ducati- und MV-Piloten haben viel Spass gemacht.“

Schimun Gruber (Nummer 8) verzichtete auf den Start: „Wir haben die Motoraussetzer nicht weggekriegt. Das wäre im Pulk viel zu gefährlich gewesen, wenn der Motor auf der Geraden plötzlich ausgegangen wäre.“

Text: Markus Lehner

OSCHERSLEBEN - Suzuki B-King-Trophy: Harter Kern
Bei den beiden zusammen mit der Swiss Ducati Challenge und dem MV Agusta Intercup ausgetragenen Rennen waren die beiden Suzuki B-King-Reiter Jürg Weber und Roland Müntener das japanische Salz in der sonst rein italienisch gewürzten Suppe. Die beiden Zweikämpfe der B-King-Bändiger entschied Weber knapp für sich.

Rennen 1: Dass von insgesamt sechs nur zwei Konkurrenten der Suzuki B-King-Trophy den Weg nach Oschersleben gefunden hatten, tat den beiden zusammen mit der Swiss Ducati Challenge und dem MV Agusta Intercup ausgetragenen Rennen keinen Abbruch. Denn Roland Müntener – sonst als Frankonia-Direktor oberster Suzuki-Mann in Helvetien – und Jörg Weber waren praktisch vom ersten Training an bis zur letzten Runde des zweiten Rennens unzertrennlich beziehungsweise gleich schnell. Die Zielflagge sah Weber im ersten Lauf nur 0,281 Sekunden früher als Müntener.

„Auf der Bremse und in den schnellen Passagen waren wir praktisch identisch“, grinste Müntener im Ziel, aber in der Passage kam Weber immer einen Tick flinker aus den Ecken heraus. Das hat er am Schluss auch gnadenlos ausgenutzt und mir keine Chance mehr gelassen. Ich habe zuvor bereits ein paar kleine Fehler gemacht und es verpasst, die entscheidenden Meter auf ihn gutzumachen.“

Rennen 2: Auch im zweiten Rennen war Weber am Ende klar vor Müntener im Ziel. „Am Start bin ich gut weggekommen“, erzählte der besiegte Müntener, „aber in der fünften Runde ist Weber an mir vorbeigerauscht. Zuerst konnte ich dranbleiben, aber dann biss ich mir an einem Ducati-Piloten die Zähne aus. Weber hatte in dieser Beziehung weniger Mühe und verschwand nach vorne auf Nimmerwiedersehen. Immerhin habe ich in der letzten Kurve den Ducati-Mann noch ausgetrickst.“

 
Grid Girls gesucht! Jetzt online bewerben!! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, 10. August 2010 um 20:22

SUZUKI B-King-Trophy in Dijon, 27. - 29.08.2010

Für den Schweizermeisterschaftslauf für Strassenmotorräder in Dijon-Prenois (F) vom 27. bis 29.08.2010 sucht SUZUKI ein paar heisse Grid Girls für die B-King-Trophy.
Ein unvergessliches Racing-Wochenende erwartet Dich an einer Rennstrecke, die nur ca. 2,5 Auto-Stunden von Basel entfernt liegt.

GRID GIRL - WAHL

Das Online-Casting beginnt am 14. Juli 2010 und endet am 15. August 2010.
Ein User-Voting entscheidet, welche die 6 aussichtsreichsten Teilnehmerinnen sind.

Möchtest Du an der Grid Girl – Wahl teilnehmen, Rennatmosphäre schnuppern und in Dijon in der Startaufstellung inmitten von Rennfahrern dabei sein? Dabei hast Du auch noch die Möglichkeit einen tollen Preis zu gewinnen!
Du hast die Wahl zwischen 1 Jahr gratis SUZUKI Gladius fahren oder 1 fantastisches Wellness-Wochenende in Engelberg!
Noch näher erlebst Du die prickelnde Racing-Szene nie – Mitten drin, statt nur dabei!
Interessiert? Wenn Du das 18. Lebensjahr bereits vollendet hast, dann lade neben Deinen persönlichen Daten ein aussagekräftiges Bild von Dir in Dein Profil.

 

So gehst Du vor...

 
Heinz Schädler gab Gas PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, 04. Juli 2010 um 12:16

MOST – Auf der technisch anspruchvollen Piste von Most in Tschechien fanden die Läufe fünf und sechs zur Schweizer Meisterschaft statt. Liechtensteins Motorrad-Ass Heinz Schädler realisierte dabei den ersten Top-10-Platz in dieser Saison.

 

Bei sommerlichen Temperaturen konnten die Trainings und das Qualifying ausgetragen werden. Heinz Schädler kam dabei auf Platz 17.

 

Erster Lauf abgebrochen
Pünktlich zum ersten Rennen kam dann aber wie schon oft in dieser Saison der Regen. Der erste Lauf der «Superstock 1000» musste abgebrochen werden, nach einem turbulenten Neustart konnte Heinz Schädler mit seiner «Adi Moto Suzuki GSX-R 1000» als Achter ins Ziel einfahren. Im zweiten Lauf bei besten Bedingungen verpatzte der Liechtensteiner zwar den Start, konnte sich aber im Verlauf des Rennens steigern und kämpfte sich auf den neunten Rang vor. Damit liegt Schädler in der Gesamtwertung bei den «Superstock 1000» (die höchste Kategorie der Schweizer Meisterschaft) auf dem guten zehnten Zwischenrang.

 

Adi Wohlwend startete in der «Suzuki B-King Trophy» als Führender des Gesamtklassements und fuhr mit zwei konstanten Rennen jeweils den zweiten Rang heraus. Sein stärkster Widersacher, Andreas Holzer, war bis zu diesem Wochenende verletzt. Er konnte nun zwar beide Läufe für sich entscheiden, aber im Hinblick auf den Gesamtsieg hat Adi Wohlwend im tschechischen Most alles richtig gemacht.

 

Presseberichte lesen

 
BKing-Trophy in Most PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Roland Müntener   
Sonntag, 04. Juli 2010 um 11:48

Zum Anfang gleich mal ein hübsches Bildchen von der 'Heavy metal driving school' in Most, mit einem gemischten Splitter-Trüppchen aus der Selbsthilfegruppe

03_BKing_Vego_Adi_Muenti

 

So kann es aussehen, wenn's kurz nach dem Start ein paar Femdkörper zu umfahren gilt und der eine oder andere etwas besser, oder im Fall vom Adi, etwas schlechter durchs Getümmel kommt. Vego, der grausame Starter, hält hier noch die wütende Meute hinter ihm in Schach. Einer, der sowieso nichts Besseres im Sinn hatte, als dem Vego zu folgen, um ihm, in gewissen Streckenabschnitten, von hinten etwas Schatten zu spenden, blieb dann gleich auf dieser lässigen Position 4. Uns Vego, der dieses Jahr ganz aufdringlich häufig auf dem Podest steht, belegte zwei mal den dritten Platz. Prima gemacht!

Bereits besagter Adi, packte sein ganzes Können aus und bot speziell im zweiten Lauf ein heisses Duell um den Sieg. Mit der jeweils schnellsten B-King-Rundenzeit konnte der zwischenzeitlich 90 kg schwere Liechtensteiner (!!!) aber mehr als nur Duftmarken setzen. Zwei Mal Zweiter ist schon ganz klar besser als letztes Jahr und reicht locker zur Verteidigund des zweiten Ranges in der Zwischenwertung!

Ganz vorne, aus Sicht der B-King-Treiber, gingen 209 PS ab! Jedesmal, wenn s'Holzers Andi auf die Zielgerade einbog und Andeutungen machte, die Schleusen zu seiner Einspritzung zu öffnen, sah man den Rennleiter zuckend vor Angst am Wegesrand. Vermutlich hatte er gröbere Bedenken, ob der Strassenbelag dieser gewaltigen B-King-Power ohne sichtbare Schäden widerstehen kann. Es war ein eindrückliches comeback, welches Andi mit seiner zudem noch leichtesten B-King überhaupt, den Anwesenden bot. Herzliche Gratulation zum doppelten Sieg.

Ems Delta, von radikalen Plänen getrieben, dem 'breiten Alten' endlich Mal zu zeigen, dass der Hammer in Birmensdorf und nicht an der Hohlstrasse hängt, sah sich urplötzlich von einem noch breiteren, aber dafür jungen B-King-Gastfahrer bedrängt! Auch in diesem Fall wurde der Paarlauf zelebriert und sogar in den Trainings kamen Jürg und Schimun wie die siamesischen Zwillinge daher. Es machte überhaupt den Eindruck, dass es die B-King-Piloten nur im Doppelpack zu haben gibt. Es war wie bei den Mädels: nirgends getrauen sie sich alleine hin.

Schimun unterzog Vego's Waage am Samstag Abend mit 130 kg Lebend-Gewicht noch einem Härtetest, den diese aber locker mit 0 kg quittierte -  Zuerst dachte ich, die Waage verlange nach einem timeout, dabei ging's nur einmal rund herum.

Funkytown-Tom, der am Freitag sein liebstes Spielzeug in die böhmisch-mährische Prärie schmiss, kam dann schlussendlich und etwas verlassen von den anderen B-King'lern, doch noch wieder auf ansprechende Zeiten. Man ist sich sicher, er wird am Pannoniaring wieder 'seinen' 5. Platz anvisieren und alles daran setzen, diesen dem ems Delta wieder streitig zu machen.

Ich freue mich auf ein neues Abenteuer in Ungarn mit Euch.


Gruss & viel Spass bis dahin.
Münti

 
5 + 6 Lauf der Schweizer Meisterschaft am Autodrom Most PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Merz   
Sonntag, 04. Juli 2010 um 11:30

Als wir am Donnerstagnachmittag in Most ankamen waren schon fast alle Teams Vorort und kräftig am Aufbauen. Wir fühlten uns gleich wieder heimisch, ist schon klasse das Paddock der Swiss Championship, sau coole und nette Leutz, smile.

Wie immer Anmeldung und Papierkram war absolut easy und schnell erledigt, somit widmeten wir uns unserem Domizil und bauten unser gemütliches Zelt auf.

 

Freitag morgen ging es raus zum freien Training, man merkte das ich eine Woche vorher in Schleiz gefahren bin, es ging alles wie von selbst von der Hand, es machte einen riesen Spaß hier in Most zu fahren. So erarbeitete ich mir von Turn zu Turn die Linie und das Setup vom Bike. Bis zum Nachmittag hing ich aber bei einer 1.49min fest, es ging einfach nicht schneller. Ich beschloss mich im Qually an einen anderen Fahrer ranzuhängen. Kurz vorm Qually sprach ich mit Christian Bächler und fragte ihn ob er was dagegen hätte wenn ich mich von ihm ziehen lassen würde um endlich den nächsten sprung zu schaffen und eine 1.46 zu meinen normalen Rundenzeiten zählen zu können. Er sagte direkt, selbstverständlich, daaanke christian, smile. Wir fuhren also zusammen raus, schon in der Einführungsrunde merkte ich, wow, das wird was. Also drehten wir zusammen die nächsten 8 Runden.

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Das Wochenende fing recht entspannt an PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carsten Merz   
Samstag, 17. April 2010 um 07:43

Das Wochenende fing recht entspannt an, wir fuhren schon am Mittwoch-Abend los um nach ca 4std fahrt in einem Motel zu übernachten. Somit hatten wir am Donnerstag nur noch 8std fahrt vor uns. Am Donnerstag angekommen, bauten wir in ruhe unsere Box auf und bereiteten die Suzuki GSXR 600 K8 für die Technische Abnahme vor.

 

Freitag Morgen, ich fühlte mich perfekt und konnte es kaum abwarten auf die Strecke zu kommen. Dementsprechend steckte ich mir meine Ziele sehr hoch.


Am ende des Tages angekommen, stellte ich fest, das ich nicht im Entferntesten an meine Ziele rangekommen bin. Hmmm, ok, Samstag ist ein neuer Tag. Da versuchen wir es wieder.

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Weitere Berichte über den Saisonauftakt 2010 am Hungaroring PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, 15. April 2010 um 16:29

Anbei zwei Links mit weiteren coolen Berichten über den Saisonauftakt zur Schweizermeisterschaft am Hungaroring.

 

- Bericht auf http://www.1000ps.at

- Bericht auf http://www.bikerzeit.com

 

Danke an Andrea von RTS-Racing für die tollen Links und viel Spass beim Lesen!

 
Saisonauftakt zur Suzuki B-King Trophy 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Roland Müntener   
Donnerstag, 15. April 2010 um 16:05

Leider vermisste man in der B-King-Trophy-Box, 30% der eingeschriebenen Teilnehmer. Mit Andi Holzer und Jan Kauer, mussten gleich 2 Piloten für die Teilnahme am Hungaroring wegen Verletzungen absagen. Schade, auch sie hätten was zu erzählen gehabt, speziell nach dem Rennen vom Samstag.

 

Es waren besonders und ausgerechnet die 'Open-Teilnehmer' welche am Samstag vor strategische Probleme gestellt wurden. Das Wetter, einmal trocken und gleich wieder Nieselregen, allerdings so leicht, dass es sehr fraglich war, ob Regenreifen oder Slicks zu verwenden sind. Dazu kam noch, dass die Wetterkapriolen mehr oder weniger gleichzeitig mit dem Start zum ersten Versuch stattfanden, also sowieso keine Chance, noch irgendwas zu wechseln. In der 2. Runde kamen dann auch gleich 5 Fahrer, in der ersten Kurve, auf ihren Kombis daher, was dann zum Rennabbruch führte.

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Erfolgreicher Saison-Auftakt 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, 12. April 2010 um 17:14

Vergangenes Wochenende fand der Saisonauftakt auf dem Hungaroring in Ungarn statt. Nebst vielen spannenden Momenten auf der Rennstrecke stand natürlich auch wieder das "zusammenhocken" und die Gemütlichkeit im Zentrum. Hier findet ihr die ersten Ergebnisse der Schweizer Meisterschaft, des MV Agusta Intercups und der Suzuki B-King-Trophy. Impressionen folgen, sobald auch die Fotos von meinen Teamkollegen bekomme ;-)

 
Racing-Party 2009 - Die Impressionen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, 07. Februar 2010 um 17:30

Endlich sind sie aufgeschaltet, die Impressionen von unserer Racing-Party 2009! Hier klicken um die Fotos anzuschauen. Herzlichen Dank an Etienne für diese tollen Bilder! Der Administrator entschuldigt sich an dieser Stelle für die lange Wartezeit.

 
Saiger vom Liecht. Motorradverband geehrt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, 05. Dezember 2009 um 14:51

Am 30. November 2009 fand Delegiertenversammlung des LMV (Liechtensteinischer Motorradverband) in Schaan statt. Nebst der normalen Tagesordnung wurde u.a. Horst Saiger für seinen Vizemeister-Titel in der Schweizer Strassenmeisterschaft von Präsident Heinz Schädler geehrt. Für Schädler, welcher ebenfalls für das Adi Moto Racing Team fährt, war es die erste Delegiertenversammlung, welche er als Präsident leitete. Patrick Loacker, ebenfalls vom Adi Moto Racing Team, wurde neu als Beisitzer in den Vorstand gewählt.

 

Die Presseberichte findet ihr wie immer hier.